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(25.06.2026, 21:56)purpur schrieb: Mit über 1000€ ist es natürlich zu teuer, aber bei den aktuellen Marktverhältnissen leider nachvollziehbar und "angemessen", so das Urteil diverser Reviews.

1039 € kostet ja schon das Einstiegsmodell mit 512 GByte Massenspeicher und ohne Steam-Controller. So ein Gerät macht eher weniger Sinn. Mehr Sinn macht da schon das Modell mit zwei TByte für 1359 € ohne bzw. 1428 € mit Controller. Ansonsten sollte man sich auf lustige Installations- und Deinstallationsorgien freuen. Gut - kleine Indie-Spielchen passen natürlich haufenweise drauf. Aber ich glaube kaum, dass sich dessen Zielgruppe eine Steam Machine holt.
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(25.06.2026, 22:08)Atreyu schrieb:
(25.06.2026, 21:56)purpur schrieb: Hab zwar eh keinen Bedarf an dem Teil weil mein PC locker das Fünffache an Leistung hat, aber [..]

Oh? Ich habe keine Ahnung, was in einer Steam Machine drinsteckt, aber was hast du an CPU und GPU?
Was im Detail da drinsteckt weiß ich nicht auswendig, aber das "Fünffache" war jetzt von mir nur so dumm daher gesagt und ist natürlich maßlos übertrieben je länger ich darüber nachdenke, also nicht auf die Goldwaage legen. Mein mittlerweile auch schon in die Jahre gekommener PC ist wirklich nix Besonderes mehr. Trotzdem schafft der immer noch nahezu jedes Spiel in 4k bei maximaler Grafikeinstellung (Minus Ray Tracing). Ich hab einen Intel 10900k und eine AMD 6900 XT.
Die Steam Machine hingegen hat von Vornherein nicht viel Leistung. Wenn ich das richtig aufgeschnappt habe dann kann man damit das meiste "nur" auf mittlerer Grafik/Full HD spielen. Sogar die PS5 soll angeblich besser performen. Was an sich alles nicht schlimm ist, für einen kleinen Würfel in der Größe eines GameCubes den man sich ins Wohnzimmer stellt ist die Leistung glaub ich wirklich ok und es geht ja auch um mehr als Grafik. Aber bei einem vierstelligen Betrag ist da einfach ganz klar eine psychologische Grenze überschritten wenn man dafür nur mittelmäßige Hardware bekommt.

(25.06.2026, 22:09)Juttar schrieb: 1039 € kostet ja schon das Einstiegsmodell mit 512 GByte Massenspeicher und ohne Steam-Controller. So ein Gerät macht eher weniger Sinn. Mehr Sinn macht da schon das Modell mit zwei TByte für 1359 € ohne bzw. 1428 € mit Controller. Ansonsten sollte man sich auf lustige Installations- und Deinstallationsorgien freuen. Gut - kleine Indie-Spielchen passen natürlich haufenweise drauf. Aber ich glaube kaum, dass sich dessen Zielgruppe eine Steam Machine holt.
Aber fast 1500€ sind ja dann noch ein viel größerer Wahnsinn für so ein Ding...? Da kann man den (zugegeben wirklich geilen Fröhlich) Steam Controller auch weglassen, immerhin kann man jeden beliebigen Controller mit Steam nutzen. Dann nimmt man einfach weiterhin seinen Xbox Controller den eh fast jeder schon hat.
Auch was den Speicher angeht. Wenn ich mich nicht verlesen hab, dann hat Valve die Steam Machine ja extra so gemacht, dass man Ram und SSD selbst tauschen kann. Wenn das stimmt, kann man ja besser beim Einstiegsmodell bleiben und die anderen Sachen bei Zeiten selber austauschen wenn die Zeit kommt und die Preise wieder normal werden. Dann kann man sich auch gleich 4 TB einbauen wenn man Lust hat.
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was valve sich da geleistet hat wird in die geschichte eingehen (negativ)
haha - wir lachen uns seit tagen tot wegen dem preis und der verbauten hardware + was man für das selbe geld alles bekommt

[Bild: image0.jpg?ex=6a3e9036&is=6a3d3eb6&hm=9b...a4b9fc75f&]
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(25.06.2026, 23:06)selectahpat schrieb: haha - wir lachen uns seit tagen tot wegen dem preis und der verbauten hardware + was man für das selbe geld alles bekommt

Im Thumbnail vom PC-Games-Hardware-Testvideo steht "viel Geld für wenig FPS". Big Grin
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(26.06.2026, 23:41)Juttar schrieb:
(25.06.2026, 23:06)selectahpat schrieb: haha - wir lachen uns seit tagen tot wegen dem preis und der verbauten hardware + was man für das selbe geld alles bekommt

Im Thumbnail vom PC-Games-Hardware-Testvideo steht "viel Geld für wenig FPS". Big Grin

[Bild: steamdecklol.jpg]
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Auf dem PC kann man nicht einfach ein Gerät subventionieren und sagen, dass man das Geld dann über die Spieleverkäufe wieder reinbekommt (ich meine die Spielekäufe eines einzelnen Nutzers, keine Querfinanzierung). Nicht nur verharren die Spielepreise auf dem PC nicht jahrelang bei 60 oder gar 80€ - obendrein ist auch das System komplett offen, sodass man das Gerät auch einfach als Emulations- oder Workstation verwenden kann, ohne jemals wieder mit Valve zu interagieren.

Ich werde mir zwar keine Steam Machine holen (dafür aber die Steam Frame, die noch weniger Leistung haben wird), aber für ein paar Leute wird es ein deutliches Upgrade sein, das die Einfachheit einer Konsole mit der Freiheit eines echten Linux kombiniert. Allein dafür würde ich an einem guten Tag ein Stück meiner Seele hergeben. Big Grin Fahr zur Höhle, Microsoft.
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Was Claw sagt. Ich bleib dabei, dass es für die ursprünglich geplanten 700-800€ ein mehr als solides Teil gewesen wär das ich Leuten durchaus empfohlen hätte, sofern die nicht eh schon einen Gaming-fähigen PC haben. Dass die Performance am Ende knapp unterhalb einer Basis-PS5 liegt fand ich von Anfang an nicht der Rede wert, ich hab mir FPS-Vergleiche angesehen und der Unterschied ist doch meist eher gering. Dass man das bei dem hohen Preis trotzdem nicht ignorieren kann, kann ich auf der einen Seite natürlich verstehen, ich bin ja selbst ebenfalls jemand der Spiele in möglichst bester Qualität erleben will und deswegen sag ich ja auch, dass ich mir das Ding eh nicht gekauft hätte. Aber auf der anderen Seite werden einfach mal von allen geflissentlich die Umstände unter den Teppich gekehrt und auch die Tatsache, dass die Plattform und die Möglichkeiten unterm Strich trotzdem viel stärker sind. Man bekommt die PC-/Linux-/Steam-Vorzüge obendrauf, da es halt immer noch ein uneingeschränkter PC ist. Also genau das, warum sich viele überhaupt darauf gefreut hatten. Und im Gegensatz zu allen drei Konsolenherstellern gewährt Valve einem immerhin völlige Freiheiten und man zahlt auch keine Multiplayer-Maut oder sonst irgendeinen Konsolenscheiß. Bei sagen wir mal 750€ wär die Steam Machine durchaus ein No-Brainer gewesen für Leute, die die Vorzüge des PCs UND Konsolen-Wohnzimmer-Feeling gleichzeitig wollen. Ich denke schon, dass Valve hier eine kleine Marktlücke gesehen hat, die durchaus da ist und nach wie vor besetzt werden kann. Aus dem gleichen Grund haben sich Leute ja auch ein Steam Deck anstelle einer Switch gekauft (was ich zu halbwegs gescheiten Preisen ebenfalls tun würde, hätte ich denn Interesse an einem Handheld).

Aber das mit den Speicherpreisen ist halt ein reales Problem und da finde ich die kognitive Wahrnehmung und Erwartungshaltung mancher Leute ehrlich gesagt schon ziemlich, ich sag mal fragwürdig, vor allem wenn sich doch angeblich alle so viel mit Technik auseinandersetzen und immer über alles Bescheid wissen. Komischerweise hat es diese hochgekochte Diskussion bis vor wenigen Tagen noch nicht gegeben, obwohl die Umstände die letzten Monate doch völlig klar waren und keinen mehr überraschen sollten. Wer in den letzten Monaten versucht hat einen kompakten Gaming-PC im Mini-ITX-Format von Grund auf neu zu bauen oder fertig zu kaufen, hat gesehen wie unverschämt die Preise für die Komponenten explodiert sind. Der PC-Markt ist aktuell einfach komplett im Arsch und man kann sich grad einfach nicht erlauben sich einen zusammenzustellen oder aufzurüsten. Worauf ich hinaus will: hätte ich vor nem Monat oder so noch beschlossen mir von 0 an einen Mittelklasse-PC zusammenzustellen, was wäre dann passiert? Genau das gleiche wie das was jetzt mit der Steam Machine ist. Ich wär am Ende bei einem doch relativ ähnlichen Ergebnis gelandet (ca. 1000€), hätte also zwangsweise definitiv mehr bezahlt als für irgendeine Konsole und wär grafisch trotzdem nicht besser weggekommen. Ist das komplett scheiße? Klar, aber die Frage bleibt: was hätten die denn anders machen sollen? Können die zaubern? Oder sollen die das einfach verschenken?

Ich hoffe trotzdem dass so viele Bonzenkinder wie möglich sich das Teil kaufen, einfach damit es an Relevanz gewinnt. Linux Gaming muss eines Tages zu einem der Standards werden und Valve ist hier einfach ein viel zu wichtiger Player der das Potential hat den Markt positiv zu beeinflussen. Ich unterstreiche: scheiß auf Microsoft. Aber ich ergänze gerne noch um Sony und Nintendo. Big Grin
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(10.06.2026, 13:58)Juttar schrieb: Irgendwie werde ich dieses Jahr (gefühlt) jeden Tag mit einer nicht funktionierenden Onlineseite oder einem Internetdienstausfall konfrontiert.

Heute trifft es MobyGames. Die Seite funktioniert schon den ganzen Abend nicht (heute nachmittag hatte ich nicht geguckt).

[Bild: c.jpg]
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