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29.06.2025, 13:56
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.06.2025, 14:00 von purpur.)
1 Woanders wurde das Thema letztens schon etwas angeschnitten. Dachte ich mach mal einen Thread auf, einfach damit der da ist. Hab jetzt zwar nicht vor den Thread hier großartig zu pflegen und immer mit irgendwelchen Neuigkeiten zu füttern, aber da es momentan immer wieder mal neue Erkenntnisse und Aha-Momente gibt, kann ich die für die nächste Zeit für Interessierte ja mal hier reinpacken (und mit denen die es schon nutzen kann man sich natürlich auch austauschen). Außerdem wird es irgendwann ja vielleicht mal den einen oder anderen geben der selber umsteigen will, für den ist das vielleicht eine Entscheidungshilfe wenn hier ein paar Erfahrungen aus erster Hand zu lesen sind.
https://bazzite.gg
Wenn ich das richtig verstehe (könnt mich korrigieren), dann handelt es sich bei bazzite um einen steamOS-Klon, bei dem im Grunde genommen einfach "nur" die Treiber für normale PC Hardware eingesetzt wurden. Also kein "Nachbau der nur so ähnlich funktioniert", sondern ein modifiziertes steamOS. Das merkt man schon allein daran, dass wenn man das System zum ersten Mal bootet, man die Steam Deck-typischen Hinweiseinblendungen bekommt (z.B. hier oben rechts Power Button, oben links Lautstärke, etc.). Coole Sache. Achja und an der Stelle vielen Dank an @ Topper_Harley und @ selectahpat für den Schubser.
Es ist mittlerweile übrigens so weit, dass ich Windows komplett verbannt hab (vorher hatte ich bazzite nur testweise auf einer 200 GB Partition meiner Windows SSD). Hab zwar bei weitem noch nicht alle Spiele getestet, aber die die ich getestet hab (inkl. Switch-Spiele via Ryujinx!) liefen alle so dermaßen ohne aufzumucken, teilweise sogar mit deutlich besserer Performance als unter Windows, dass ich mir da einfach keine Sorgen mehr mache.
Als ich mich endgültig entschieden hatte für Gaming bei Linux zu bleiben hab ich direkt mal den gesamten PC geplättet, damit Linux die 2 TB SSD bekommt. Kann man für die teilweise exorbitanten Spielegrößen von 80-120 GB ja gut gebrauchen. Zum Arbeiten etc. mit Mac brauch ich ja nicht viel (da reicht mir 1 TB), also hab ich bei der Gelegenheit mal beide Systeme getauscht.
Bisher ist es der Himmel auf Erden, aber so ganz ohne Probleme lief es dann doch nicht ab. 
Gestern Abend mit Freunden Resident Evil Village weitergespielt.
Dazu hatte ich den PC erstmalig ins Wohnzimmer geholt, wo der mit HDMI angeschlossen wird (im Arbeitszimmer hab ich zwar DisplayPort, allerdings hab ich da nur einen Bluetooth-Lautsprecher stehen und da gab es das Problem nicht). Da hat sich rausgestellt, dass Audio via HDMI gerne mal rumspacken kann. Im Spiel gab es dann alle 10-60 Sekunden Aussetzer von jeweils 1-2 Sekunden was den Sound angeht, und das hat das Spiel ungenießbar gemacht. Da das laut Internet ein bekanntes Problem ist, war aber natürlich eine Lösung aus der Community parat. Man kann mit einer einzigen Codezeile im Terminal irgendwas umstellen, sodass es dann wieder ohne Probleme funktionieren soll. Das hab ich zwar schon gemacht, muss aber noch testen ob es geholfen hat.
Allerdings hab ich sowieso mal vor auch im Wohnzimmer auf DP zu wechseln, denn bisher funktioniert noch kein richtiges 5.1. Die Option in den Systemeinstellungen ist zwar vorhanden, aber man bekommt in Spielen trotzdem nur einen Upmix statt echtes Dolby Digital. Laut Kommentaren im Internet liegt das aber wohl auch an HDMI und soll mit DP angeblich ohne Probleme funktionieren, ich hoffe die Leute haben Recht. Werde ich bei der nächsten Gelegenheit testen, aber ob es dann ausreicht einen HDMI-DP-Adapter zu nehmen weiß ich auch noch nicht (mein TV hat nämlich kein DP).
Das sind jetzt grad wirklich die einzigen zwei kleinen Baustellen (bei denen ich allerdings noch sehr zuversichtlich bin dass sich das ohne Probleme lösen lässt), aber ansonsten ist echt alles total genial. Die bessere Performance der Spiele hatte ich ja schon mehrmals erwähnt. Falls das für jemanden wichtig ist, hier meine Hardware: AMD 6900 XT, MSI Z590 Torpedo, 32 GB Ram, Intel i9 10900k. Und auf dieser 4 Jahre alten GPU lässt sich Cyberpunk tatsächlich auf 4k spielen mit allen Details auf Anschlag (außer natürlich Ray Tracing und zusätzliches AA, was bei 4k aber absolut Overkill und überhaupt nicht nötig ist). Diese Einstellungen waren unter Windows, wie gesagt, nichtmal ansatzweise so möglich. Da lief das Spiel mit gleichen Einstellungen nur auf QHD sauber, während es unter 4k stark eingebrochen ist. In Cyberpunk hab ich dank Linux also locker 10-20 FPS dazu gewonnen was einfach der Wahnsinn ist.
Nächster Schritt wird sein, die Emulatoren einzurichten. Das hatte ich vor der Komplettformatierung schonmal kurz mit Ryujinx gemacht, da fang ich jetzt aber nochmal von vorne an. An Zelda BotW hatte ich aber schon gemerkt, dass es standardmäßig butterweich läuft (sofern man bei den 30 FPS der Switch von butterweich reden kann  also mal gucken ob das Spiel auch die 60 FPS knackt, denn Mods hab ich noch nicht drauf). Für die Einbindung in Steam nutz ich Emudeck. Einmal eingerichtet funktioniert das wunderbar und ist viel besser als das händische Einbinden (unter Windows hab ich Emudeck nie genutzt). Ich find das Program in Sachen UX zwar absolut unterirdisch, aber hat man einmal gerafft was man machen muss, gehts vorzüglich. Sogar Artworks werden gleich automatisch reingezogen, die hab ich mir vorher immer manuell aus dem Internet gezogen was immer komplett genervt hat.
Laut Website aktualisiert sich bazzite etwa zwei Mal die Woche und das lässt sich dann mühelos via integriertem Updater aktualisieren.
Das bisherige Fazit kann ich nur wiederholen: wer Windows nicht wirklich braucht (für die Arbeit oder so) sondern nur aus Gewohnheit da ist, weil man halt damit aufgewachsen ist, der sollte sich bazzite definitiv durch den Kopf gehen lassen. Selbst wer Steam nicht will wird von der spürbar besseren Performance profitieren, denn man kann ja auch einfach in den Desktop Mode wechseln und die Spiele auf herkömmliche Weise spielen.
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0 Schön das du so begeistert bist, wieder jemanden dazu bekommen mal über den Tellerrand zu schauen 
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0 Jau.
Mit den Switch-Spielen bin ich so ziemlich durch. Hat sich extrem gezogen (den kompletten Abend) durch das viele Ausprobieren welches Spiel ich jetzt mit welchem Emulator nutzen will. Hat sich aber rausgestellt dass ich ruhig für alle Spiele Yuzu nehmen kann und Ryujinx hab ich wieder runtergeschmissen. Die meisten Spiele liefen (wie auch schon unter Windows) mit Yuzu besser.
Jetzt fehlt noch Cemu (sind aber nur zwei Spiele) und dann ist, zumindest spieletechnisch, alles fertig.
Und danach kann ich endlich mal wieder selber spielen anstatt nur Spiele vorzubereiten und im System rumzufummeln.
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0 Falls mal wirklich was nicht läuft Citron gibt es noch basiert auf Yuzu. Fiele haben Hoffnung das auf deren Weitergeführte Arbeit dann mal SW2 Emu entstehen könnte.
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0 jep
citron , sudachi , yuzu
mal läuft ein spiel mit dem emu besser , mal wieder mit dem...
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0 Was ich auch absolut Feiere sind AppImages, das ist so Fluffing alles erinnert an MAC OS Programme einfach auf Platte Schieben und Ausführen.
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0 Danke für deinen Bericht @ purpur. Kannst du das "Spiele laufen schneller" auch mit Benchmarks untermauern? Würde mich mal interessieren.
Ich liebäugele auch schon mit einem Umstieg auf ein Arch-basiertes System wie CachyOS oder EndevourOS und hatte vor, das mal testweise auf eine SSD zu klatschen.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.06.2025, 15:24 von purpur.)
0 (30.06.2025, 13:36)GBuster schrieb: Kannst du das "Spiele laufen schneller" auch mit Benchmarks untermauern? Würde mich mal interessieren. Mit Benchmarks leider nicht, zumindest keine von mir und Windows hab ich auch schon nicht mehr drauf.
Es hat in 4k unter Windows nicht nur minimal geruckelt oder hin und wieder mal Drops gehabt, sondern lief konsistent mit relativ niedriger FPS, sodass es einfach nicht gut spielbar war. Es wird also durchaus ein Unterschied im unteren zweistelligen Bereich sein zumindest bei diesem Spiel.
Schaue grad mal bei Youtube weil es mich jetzt auch interessiert.
Hier gibt es tatsächlich ein spannendes Video und das spiegelt im Grunde wieder was ich sagte.
Cyberpunk ist sogar auch dabei (ab ca. 11:16) und da lag ich mit meinen "10-20 FPS" ja gar nicht so daneben (denn das war ja nur geschätzt), hier im Video sinds nämlich wirklich etwa 20. Und wie man sieht ist Cyberpunk keine Ausnahme.
Natürlich gibt es aber auch Fälle in denen es einfach keinen nennenswerten Unterschied macht (z.B. Metro Exodus), und Black Mesa läuft unter Linux wohl nicht gut. Großteil der Spiele scheint aber zugunsten von Linux zu gehen.
Die Rede ist hier übrigens von AMD. Hab grad noch ein anderes Video gesehen, in dem Nvidia getestet wurde, da fielen die Unterschiede nicht groß aus, teilweise gab es sogar keine.
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30.06.2025, 15:49
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.06.2025, 16:25 von GBuster.)
0 Ah ok. Ja das mit NVIDIA habe ich auch gelesen, allerdings auch dass die Frametimes, wie du ja offenbar selbst gemerkt hast, stabiler sein sollen und daher zu einem besseren Spielgefühl führen.
AMD war ja seit ewig und drei Tagen weit voraus was den Linux Support angeht
Passend dazu: https://www.golem.de/news/microsoft-wind...97606.html
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0 Ich hab jetzt wirklich Stunden mit Cemu und der scheiß Controller-Konfiguration verbracht.
Also die Tatsache dass Steam von Haus aus alle möglichen Controller unterstützt und diese auch automatisch korrekt gemapped werden ist natürlich eine geniale Sache (Steam Input).
Das funktioniert ja normalerweise perfekt. Der erkennt ja sogar wenn es sich um Nintendo Controller handelt und belegt gleich die Tasten richtig (ABXY sind da ja anders herum), zumindest normalerweise. Unter Windows ging das glaub ich auch reibungslos in Verbindung mit Cemu, zumindest erinner ich mich da nicht an so eine Scheiße wie vorhin. Außerdem haben die Switch-Emulatoren das Problem auch nicht, sondern nur Cemu jetzt.
Eventuell ist unter Linux aber irgendwas anders, was Cemu verwirrt.
Weiß jetzt nicht wie das ist wenn ich die Spiele im Desktop Mode direkt in Cemu gestartet hätte, dann wäre es vielleicht gegangen, aber das ist ja nicht mein Ziel.
Da ich Emudeck nutze und die Spiele im Gaming Mode aus Steam heraus starten will, kam Cemu ständig mit der Konfiguration durcheinander.
In den Cemu Input-Einstellungen hab ich keinen Switch Pro Controller angezeigt bekommen, sondern nur die Wahl zwischen, keine Ahnung hab den Namen vergessen, und dem Steam Virtual Controller. Letzteren brauchte ich damit die Spiele ingame den Switch Controller erkennen (zumindest wenn man die aus Steam startet). Das hat der sich aber voll oft nicht gemerkt. Vermutlich hab ich ja auch was falsch gemacht, denn irgendwann ging es ja dann doch. Aber irgendwas war da komisch.
Als ich dann soweit war, dass der endlich mal beim Steam Virtual Controller geblieben ist, gab es aber noch das Problem, dass Cemu einfach A und B sowie X und Y vertauscht hat - und zwar standardmäßig. WARUM?! Wählt man in den Input-Einstellungen den Steam Virtual Controller aus, stellt der bei den Bindings sofort A auf B um etc. Bis mir das aber auffiel verging auch wieder eine gewisse Zeit, denn bis dahin dachte ich die ganze Zeit, dass es an Steam liegt. In den Controller-Einstellungen von Steam gibt es nämlich die Option für Nintendo mit den Button-Positionen. Die war jedoch bereits aktiviert (so wie es ja auch korrekt ist), und das zu deaktivieren hat logischerweise dazu geführt, dass dann wiederum in der Steam UI A und B vertauscht sind. War also auch keine Lösung. Irgendwann Ewigkeiten später fiel mir dann erstmal in Cemu bei den Bindings auf, dass Cemu der Übeltäter ist und einfach die Buttons tauscht. Warum der das macht? Naja vermutlich aus mehr oder weniger guter Absicht, weil alle anderen Controller die Buttons ja nunmal umgekehrt zu Nintendo haben (wobei ich selbst da gerne selber entscheiden würde ob ich die jetzt getauscht haben will oder nicht). Erster Gedanke "gut, dann mappe ich ABXY eben manuell, dann passt ja alles". Nur dummerweise erkennt Cemu im Desktop Mode einfach meine Switch Controller nicht. Das hatte auch nichts damit zu tun, dass Steam im Hintergrund läuft, hatte es nämlich auch beendet. In den bazzite Systemeinstellungen waren meine Controller drin. Trotzdem hat Cemu die einfach nicht gesehen, also konnte ich auch keine Buttons umkonfigurieren.
Also die Config-Dateien für die Controller bearbeitet. Die Zeilen für ABXY rausgesucht und getauscht. Cemu geöffnet und siehe da, die Buttons sind jetzt richtig. Direkt mal als Profil gespeichert. Dachte jetzt ist die Sache erledigt. Steam gestartet, Zelda gestartet -> Controller gehen wieder nicht.
Ich hab dann mit Emudeck Cemu einmal komplett resettet (nur die Einstellungen) und dann nochmal die Config angepasst für die Buttons. Ok, diesmal lief es glatt. Endlich hab ich funktionierende Switch Controller für die Cemu-Spiele in Steam mit richtigen Tasten und alles läuft endlich mal. Boa, war das ein nerviger Scheiß.
Aber jetzt ist alles eingerichtet.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.07.2025, 22:51 von Topper_Harley.)
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0 na sag blos das du von retrodeck auch nichts gewusst hast?
purpur lebt einfach hinter dem mond 
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0 Ich finde es so geil an Linux zu so gut wie jedem Problemchen was man nach dem Wiindows umstieg hat, gibt es direkt eigentlich eine Lösung 
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0 (02.07.2025, 08:24)Topper_Harley schrieb: Ich finde es so geil an Linux zu so gut wie jedem Problemchen was man nach dem Wiindows umstieg hat, gibt es direkt eigentlich eine Lösung 
isso 
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0 ICh bin ja schon seit Jahren Linux-Nutzer. Anfang letzten Jahres habe ich mir einen potenten PC gegönnt, weil ich keine aktuelle Konsole mehr habe und den PC auch anderweitig nutze. Die Idee war dann mit dem PC die Titel zu spielen, die ich nicht auf meiner PS4 Pro oder meine Switch spielen kann/will. Dafür habe ich mir extra auf ner 2. SSD Win 11 installiert. Inzwischen wäre das wohl gar nicht mehr notwendig gewesen, da Linux Gaming sich ja so enorm weiterentwickelt hat.
Ich will aber aber im Wohnzimmer zocken und einfach von meinem Arbeits-PC im Homeoffice zum Wohnzimmer streamen. Meine Main-Distro ist EndeavorOS, welche auch schon gut zum Zocken geeignet ist. Jedoch ist das allgemeine Betriebssystem für PC Arbeit halt nicht für Controller-Nutzung ausgelegt. Und meine Idee war es, dass ich den PC im Arbeitszimmer starte und dann direkt ins Wohnzimmer gehe und alles mit dem Controller bedienen kann. Daher habe ich mir ne weitere SSD angeschafft um darauf Bazzite im Controller-Modus zu installieren. Muss dann ja auch noch Moonlight/Sunshine für Streaming einrichten. Bis jetzt bin ich aber noch nicht dazu gekommen es umzusetzen. Ich bin mal gespannt wie viel Aufwand die Umsetzung wird und wie gut das Plug & Play-Gefühl ist, wenn das erste initiale Setup durchgeführt wurde.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.07.2025, 20:34 von purpur.)
0 (01.07.2025, 23:58)selectahpat schrieb: na sag blos das du von retrodeck auch nichts gewusst hast? 
purpur lebt einfach hinter dem mond  Das ist in anderen Dingen sicherlich richtig aber hier ziehst du jetzt voreilige Schlüsse, ich hab doch nirgendwo geschrieben dass ich es nicht kenne. Benutzt hab ich es zwar in der Tat nie weil ich es einfach nie gebraucht hab. Ein Begriff war mir RetroDeck aber natürlich trotzdem schon, genau wie EmuDeck.
Nichtsdestotrotz:
Auch wenn RetroDeck alles mögliche vorkonfigurieren kann, aber mir ist ja vor allem die Steam-Integration wichtig und die ist doch der Punkt von EmuDeck, dachte ich. Deswegen hab ich ja nach meinem Umstieg bewusst EmuDeck runtergeladen. Ich hatte meine Switch- und Wii U-Spiele unter Windows auch schon immer in Steam drin, das hatte ich aber immer manuell gemacht und jetzt hab ich EmuDeck genommen damit das mal automatisch passiert.
Das Problem mit Cemu war zwar extrem nervig, aber es war ja jetzt nicht so als hätte hier Controller-Unterstützung oder so gefehlt, sondern Cemu hat einfach rumgespackt. Selbst wenn RetroDeck das trotzdem hinbekommen hätte (will ich ja nicht abstreiten), war es ja nunmal nur ein Sonderfall (Bug wollte ich jetzt nicht sagen aber zumindest eine Unzulänglichkeit von Linux-Cemu). Normalerweise ist sowas aber nicht der Fall.
Meine Anforderungen sind lediglich: Spiele in Steam drin haben + Controller-Unterstützung und das tut die Kombi EmuDeck + Steam doch bereits von alleine oder was versteh ich hier falsch? Würde mir RetroDeck hier Vorteile bringen? Hab grad mal nachgeguckt, es gibt keine Steam-Integration und damit ist es für mich leider nicht so das Richtige.
@Sound:
Leider hat das DisplayPort-Kabel nix gebracht.
Hab jetzt noch versucht mich mit ChatGPT durchzukämpfen. Der hatte auch einige Ideen mit dem Terminal, aber es hat nicht geholfen. Anscheinend geht's mit dem Mainboard unter Linux einfach nicht und ich brauch eine dedizierte Soundkarte.
Man muss allerdings dazu sagen dass es unter Windows auch nicht einfach so funktioniert, sofern man keine extra Soundkarte hat. Unter Windows musste ich entweder den inoffiziellen APO-Treiber nehmen oder mir die offizielle Dolby App kaufen. Dass sowas nicht einfach OOTB funktioniert ist leider ein Lizenzproblem und auch unter Windows nicht anders.
Unter Linux hätte ich zwar erwartet, dass es trotzdem funktioniert, aber ist dann wohl nicht so. Vielleicht ist auch einfach das Interesse zu gering um das zu fixen, keine Ahnung.
Ich überleg mir noch, ob ich mir jetzt echt nochmal eine günstige Xonar kauf oder so. Muss mal gucken ob ich überhaupt Platz im Gehäuse hab. Mal gucken, fand das aber eigentlich immer so geil hier dass ich 5.1 direkt von der GPU bekommen hab und das einfach über HDMI ausgeben konnte. Hab eigentlich keinen Bock auf ein zusätzliches Kabel.
Das Problem mit dem alle paar Sekunden aussetzenden Sound hingegen ist allem Anschein nach behoben. Das hab ich jetzt endlich mal getestet. Hab grad mal ein paar Minuten RE8 laufen lassen und der Ton hat nicht einmal ausgesetzt. Hat der Terminal-Befehl von ChatGPT wohl geholfen.
@ Antiheld
Über irgendeine nicht näher definierte Lösung, um den PC im Arbeitszimmer stehen zu lassen aber trotzdem im Wohnzimmer zocken zu können, hab ich auch schon oft nachgedacht. Hab es aber immer abgetan mit "selbst wenn es funktioniert, MUSS es doch einen sichtbaren Lag geben" abgetan egal was man da wählen würde.
Interessiert wäre ich an so einer Lösung natürlich auch. Denn aktuell wechsle ich auch manchmal zwischen Arbeits- und Wohnzimmer hin und her und lieber wäre mir, wenn der PC möglichst ohne Aufwand an beiden Displays funktionieren könnte (Steam Link ist vermutlich VIEL zu alt, obwohl es von der Idee her eigentlich genau meinen Anforderungen entspricht).
Fänd eine saubere und lagfreie Lösung, die auf gar keinen Fall groß auffällt aber trotzdem verhindert, dass ich den PC physisch hin- und herbringen muss, schon cool. Ein Loch in die Wand werde ich aber nicht bohren.
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0 Hab gestern Abend nochmal viel gelesen und rumprobiert, aber anscheinend gibt es unter Fedora/bazzite momentan wohl einfach kein DTS (für Spiele) über HDMI, welches mein TV schafft weiterzugeben. Bin kein Sound-Experte, aber wenn ich das richtig verstanden hab, dann kann mein LG TV die 5 Kanäle nur komprimiert an die Anlage weitergeben (was ja auch in Ordnung ist). Unter Fedora wird aber kein komprimierter Sound über HDMI ausgegeben, sondern wenn überhaupt dann nur unkomprimiert, und damit kann der TV natürlich nix anfangen kann und gibt es in Stereo an die Anlage weiter.
Unter Windows ging das wie gesagt alles, schade dass es hier nicht einfach genauso funktioniert (noch nicht mal mit Tricks!).
Es scheint demnach zwar 5.1 prinzipiell in Fedora zu geben, z.B. wenn man den PC direkt an die Anlage anschließt oder so, aber anscheinend nicht über die GPU wie ich es bräuchte. Muss ich mal schauen ob der Weg über S/PDIF (vom Mainboard oder doch irgendne Linux-taugliche Soundkarte, falls sowas überhaupt existiert) mehr Erfolgsaussichten hat. Ist nur keine schöne Lösung da: a) ein Kabel mehr und b) ständiges Umstöpseln. Fands immer so genial mit dem TV als zentrale Schnittstelle.
Mensch, mich hat schon immer so genervt dass Audio bzw. 5.1 immer so ein Problemkind sein muss.
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0 @ purpur:
Wie hoch die Latenz sein wird hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Primär natürlich von der Netzwerkverbindung. Aber auch von der Qualität des Clients, als auch in welcher Auflösung und Bildschirmfrequenz man spielt.
Wenn alles über LAN-Kabel verbunden ist, soll die Latenz bei 2 - 4MS liegen, was als nahezu nativ und nicht wirklich spürbar gilt. Mit WiFi6 (und entsprechend kurzer Entfernung und wenig anderen Geräten, die Bandbreite stehlen) sollen auch 5-8MS möglich sein, was ebenfalls noch super Werte sind. 5GHz Wifi5 geht dann bis zu 15MS was dann auch für Nicht-Puristen spürbar ist, auch wenn das weit von nicht spielbar entfernt ist. 2,4GHz ist dann nochmal mehr.
Für mich ist das hin und her schleppen keine attraktive Option. Einerseits ist mein Desktop so verkabelt und angeschlossen, dass das vor allem das ab- und später wieder im Arbeitszimmer wieder anschließen so nervig wäre, dass ich es niemals machen würde. Wenn der PC dann dauernd im Wohnzimmer steht, würde das meiner besseren Hälfte auf Dauer auch auf die Nerven gehen und letztlich habe ich mit meinem Kleinking auch die Befürchtung, dass die da dran geht, wenn ich das im Wohnzimmer nicht so positioniere und verkabele, dass sie nicht dran kommt. Was dann das umstecken nochmal nerviger machen würde. Wenn ich im Wohnzimmer zocken will, muss ich daher entweder auf Streaming gehen oder mir eine andere Hardware kaufen um dort nativ zu spielen. Von daher ist es einfach ein Kompromiss.
Ich bin gerade im Umbau des Arbeitszimmers. Danach legt wieder ein neuer Switch und der Desktop ist wieder per LAN verbunden. Im Wohnzimmer würde ich als Streaming Client entweder den Fernseher selbst oder meinen Xiaomi TV-Stick verwenden. Der Fernseher ist schon älter, der TV-Stick hat aber keinen Ethernet-Port. Beide kein WiFi6. Ich werde erstmal testen, was ich damit erreichen kann. Wenn das Ergebnis dann nicht zufriedenstellend ist werde ich mir wohl DLAN anschauen, weil ein Ethernet Kabel von der Fritzbox ins Wohnzimmer wohl nicht realistisch ist. Ich hoffe und denke auch, dass das schon zufriedenstellende Ergebnisse erreichen wird. Wenn nicht könnte ich noch ein anderes Gerät als Streaming-Client verwenden.
Wer Hardcore-Purist ist, dem z. B. auch Software-Emulation nichts taugt und lieber FPGA für Retro-Spiele wählt, für den wird Streaming keine Option sein. Aber wenn man das Setup optimiert, ist das Ergebnis schon so, dass es für die allermeisten Leute super nutzbar bis eigentlich nicht wirklich spürbar sein wird.
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0 Danke für die Infos! Ich werde mir das Thema mit dem Streaming mal für irgendwann aufheben. Bisher stört es mich nicht dass ich den PC je nach Bedarf mal hier mal da anschließe, aber irgendwann wirds für mich vielleicht doch mal interessant.
Wichtiger ist für mich sowieso erstmal die Sache mit dem Sound.
Hab mich heut Abend wieder damit rumgeschlagen weil ich noch nicht aufgegeben hatte und die Angelegenheit unter Linux macht mich echt wahnsinnig.
Das ist wirklich der einzige Teil der mich wirklich nervt und der sogar ein Downgrade bedeutet hat.
Es ist ums Verrecken einfach nicht möglich echten Surround Sound aus dem Ding zu kriegen, zumindest mit meinem Setup nicht.
Gut, natürlich kenn ich mich mit Sound nicht sonderlich gut aus und ich will ja die IT dahinter nicht unterschätzen... aber warum Surround Sound 2025 immer noch so eine Shitshow sein muss versteh ich trotzdem nicht. Kann ja nicht nur an Lizenzen liegen, zudem es für Windows ja auch sowas wie Apo gibt (inoffizielle Treiber).
Dass ich Surround über HDMI/DP vergessen kann hatte ich ja schon gestern rausgefunden.
Linux (oder zumindest PipeWire) besteht offenbar halt drauf, dass der Sound nur unkomprimiert ausgegeben wird.
Ich hab jetzt echt alles versucht, um irgendwie zu erzwingen, dass die Kanäle vom PC komprimiert ausgegeben werden, aber selbst wenn die ganzen Terminalbefehle von ChatGPT geklappt haben (anders kann ich mir bei dem Thema nicht helfen), hatte es einfach keinen Erfolg. In seiner jetzigen Form geht das mit bazzite wohl einfach nicht.
Hab heute Abend noch gedacht: hm, vielleicht gehts ja komprimiert raus wenn ich meine Anlage direkt via Optical an den PC anschließe. Soweit ich weiß kann Optical ja nur komprimiert, aber meine Hoffnung war dass PipeWire es vielleicht wenigstens dann macht. Aber leider nein, genau wie bei HDMI/DP weigert sich das System.
Und jetzt steh ich da mit ner Anlage, die normalerweise wunderbar Surround Sound ausgeben kann und für meine Zwecke mehr als ausreicht, seit vielen Jahren immer ihren Job getan hat - aber das OS liefert jetzt einfach nicht die nötigen Daten damit wirklich 6 Kanäle bei der Anlage ankommen. Das ist doch zum Haare raufen.
Klar, ich könnt jetzt meine komplette Anlage (oder zumindest das Herzstück, ich denk mal die Boxen könnt ich weiterverwenden) durch irgendwas Neues, Besseres ersetzen, mit mehr Anschlüssen und mehr Features. ChatGPT schlug auch einen halbwegs gescheiten Receiver als zentrale Schnittstelle für alles vor. Aber jetzt so eine umständliche und teure Anschaffung wegen sowas?
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0 @ purpur da hat jemand deinen Beitrag gelesen
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