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0 Mich überzeugt das alles gar nicht, eine Konsole wird es bei mir nicht mehr geben. Zumindest keine moderne, gerade wegen dem Anbinden an einen Konzern. Die Switch 2 kann Nintendo sogar aus der Ferne zum Briefbeschwerer machen, ohne viel Aufwand. Wenn MS mit Windows 12 Mätzchen macht, von wegen daueronline und Abo-Modell, dann werde ich definitiv zu Linux wechseln.
Ich will aber erst recht nicht an eine Konsole gebunden sein, deren Hardware nach wie vor veraltet, egal ob man sie noch irgendwie finden kann. Beim PC muss ich das alles gar nicht, da kaufe ich mir einen neuen und bringe meine ganzen Spiele dennoch zum Laufen. Dass die Lösungen dafür meist von Fans sind, ist ja nichts unbedingt schlechtes, das macht das ganze noch unabhängiger.
Aber naja, ich lasse das Thema hier mal ruhen. Ich kann weder euch überzeugen noch ihr mich, also sind die Fronten eben, wie sie sind. Ich kaufe weiterhin bei GoG und habe meine Spiele, bis ich die Grätsche mach.
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28.03.2026, 23:01
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.03.2026, 23:08 von purpur.)
1 Auch wenn wir hier wirklich abdriften, find ich die Argumente hier aber teilweise auch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen und extrem geschönt muss ich sagen. Letztendlich kommt man immer zu einem entscheidenden Punkt: der PC ist offen und zeitlos, Konsolen geschlossen und vergänglich. Das ist schon genau das, was viele Argumente in meinen Augen komplett entschärft. Beispiel Old Games. Ob eine Lösung jetzt von Fans kommt oder nicht ist doch komplett egal, denn es funktioniert doch. Und wenigstens hat man hier die Option. Ich hab zwar keine Erfahrung mit Siedler, aber ich bin mir zu 99,9% sicher, dass ich Siedler 2 auf meinem PC völlig problemlos starten könnte wenn ich wollte. Nein ich besitze zum Glück schon ewig kein Laufwerk mehr, aber ich kann mir das Spiel doch sonst wo herholen? Und was die reine Kompatiblität angeht, muss doch nicht erst ein Konzern dahinterstecken um das Argument valide zu machen. Es ist doch gut, dass es die Option gibt, auf einer Konsole gibts die jedenfalls nicht, egal ob (bedingungslose) Abwärtskompatiblität, Mods, Savegames oder sonst was. Man steckt hier einfach in einem streng reglementierten Knast.
Plus: ich weiß manche mögen Steam nicht. Aber hier hat Valve auch noch ein Wörtchen mitzureden. Viele Old Games aus der DOS- oder frühen Windows-Ära werden auf Steam verkauft, und da hat Valve bereits für gesorgt, dass die auf modernen Systemen laufen, sonst wären die ja nicht im Shop. Klar ist das dann nicht nativ, aber man kann davon ausgehen dass die laufen. Ich hab mir z.B. vor 2-3 Jahren aus Nostalgiegründen Pandemonium (den ersten Teil, den ich aus meiner Kindheit von der PS1 kenne) für Kleingeld auf Steam gekauft, das lief problemlos. Ich unterstelle, dass das für die aller meisten Old Games zutrifft, die man auf Steam findet und bei Gog ist es ja vielleicht genauso. Und selbst wenn mal was nicht OOB läuft, und selbst wenn es nicht auf Steam/Gog verfügbar ist... auf dem PC gibt es für alles eine Lösung und man kann sich quasi alles holen, von sonstwo. Das ist ein eklatanter Unterschied zu einer Konsole.
Ich muss aber sagen, selbst ohne wirklich alte Old Games (aus den 90ern) ist der Unterschied doch offensichtlich. Das Meme was Atreyu gepostet hat ist keineswegs Nonsense sondern die Realität, denn auf einer Konsole ist man als Nutzer komplett passiv. Wenn Sony, MS oder Nintendo nicht der Meinung sind, dass ein Spiel (per Software Emulator) auf der neuen Hardware laufen soll, dann existiert es für diese Generation schlichtweg nicht. Man ist dem Wohlwollen der Konzerne ausgeliefert. Bei Nintendo könnte ich mein altes Mario Galaxy z.B. keineswegs auf der Switch 2 spielen, das ich damals gekauft hätte. Ich wär dann gezwungen mir ein 20 Jahre altes Spiel einfach nochmal zum Vollpreis in der HD-Fassung zu kaufen. Selbst wenn ich das Spiel damals digital im alten Wii Shop gekauft hätte und damit legal besitze. Bei Steam hingegen log ich mich ein und lad mir ein Spiel von 2004 einfach runter und fertig.
Klar kann man einfach seine alte Konsole behalten, aber dadurch ist doch nicht gleich das Argument ausgehebelt. Ja, man wird sich auch in 20 Jahren noch eine Xbox, PS oder Wii/Switch bei Kleinanzeigen kaufen können, wenn man irgendein altes Spiel spielen will. Der Unterschied um den es geht ist doch, dass eine Konsole nicht nur geschlossen, sondern vor allem streng generationsgebunden ist. Mit der gekauften, veralteten Xbox kann ich dann meine Spiele von 2006-2010 spielen, aber die schließt doch die neuen Spiele komplett aus, und bei noch älteren Spielen bin ich dann auf die Gnade des Herstellers angewiesen. Bedeutet also, dass man für unterschiedliche Spiele unterschiedliche Hardware braucht. Während der PC alle Spiele einfach vereint. Kein PC Gamer muss extra einen separaten Retro PC bereithalten, das machen Leute doch größtenteils nur fürs Feeling, nicht weil es wirklich notwendig ist. Natürlich wird ein PC auch mal aufgerüstet und wenn der kaputt geht, muss man den zwar auch reparieren oder Teile ersetzen, aber der wird auch in 20 Jahren noch die Spiele von heute und von damals abspielen können, gleichzeitig aber auch mit der Zeit gehen und die Spiele von 2046 abspielen können.
Es mag meinetwegen noch einen bedeutenden Unterschied zwischen Microsoft und Sony geben (von Nintendo mal ganz zu schweigen), und soweit ich weiß ist Microsoft von denen hier noch am Vorbildlichsten, trotzdem sind doch selbst die nicht annähernd mit dem PC zu vergleichen (mit PC mein ich übrigens nicht zwingend Windows). Der PC ist die einzige Plattform, die Spiele aktiv konserviert, während Xbox und Co., oder Playstation um mal zum Thema zurückzukehren, die eher als zyklisches Konsumgut betrachten, das man alle paar Jahre immer wieder aufs Neue monetarisieren kann.
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29.03.2026, 09:30
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.03.2026, 09:41 von Heinrich Reich.)
0 Hach, das ist wie eine ewige Leier  .
Es ging hauptsächlich darum, dass hier immer wieder Vor- und Nachteile aufgezählt werden, die keine sind. Es wird auf Problemen geritten, obwohl es längst Lösungen gibt.
Zum einen wird ständig ein potentieller Verlust genannt. Das ist eine künstliche Angst, weil dieser Verlust derzeit nicht existent ist und auch auf absehbare Zeit nicht eintreten wird. In der Zwischenzeit bin ich vielleicht schon gestorben  .
Als Steam vor über 20 Jahren erschien, habe ich dem Teil auch nicht getraut (nutze es bis heute nicht). Aber der Dienst ist immer noch da und wird sobald nicht verschwinden. Und wenn doch, wird sich schon eine Lösung finden. Genau wie bei allen anderen Diensten und bisherigen Gerätschaften.
Und dann kommt auch stets der Versuch, die Spielkonsolen als vollkommen abgeriegelte, isolierte Geräte darzustellen. Sind sie aber gar nicht. Und es gibt auch bereits Alternativen - sowohl per Software als auch Hardware. Ich bin eben nicht auf eine bestimmte Konsole angewiesen. Es gibt keine immerwährende Bindung bei den Systemen. Wo ist also das Problem?
(28.03.2026, 23:01)purpur schrieb: [...] Das Meme was Atreyu gepostet hat ist keineswegs Nonsense sondern die Realität, denn auf einer Konsole ist man als Nutzer komplett passiv. [...] Es ist deshalb Nonsens, weil es unterstellt, dass für Konsolenspieler nur die aktuelle Konsole existiert und man auf den guten Willen der Hersteller angewiesen ist. Es ist eine beschränkte Darstellung, die einen sinnlosen Vergleich schafft und einen Vorteil bzw. eine Überlegenheit zeigen soll, die jedoch gar nicht vorhanden ist.
Beim PC ist die Situation praktisch identisch zu den Konsolen. Auch dessen Hard- und Software ist eben nicht zeitlos (darum das Beispiel mit Siedler2 bzw. den alten Datenträgern). Ich brauche Alternativen und die gibt es. Das war nicht immer so, aber mittlerweile sind sie verfügbar - genau wie bei Spielkonsolen. Wo ist also der große Unterschied?
Das gemeinsame Ziel ist letztendlich, die Spiele - egal von welchem System - weiterhin am Leben zu halten. Wie ich dahin komme, ist doch völlig egal. Ich habe z.B. mein SNES schon seit über 10 Jahren nicht mehr hervorgeholt. Und trotzdem spiele ich immer mal wieder Zelda3 oder Mario - nur eben über einen alternativen Weg. Warum sollte ich mich also über die mangelhafte Unterstützung von Nintendo beschweren?
Im Prinzip bin ich Dank der Mithilfe von Fan-Gemeinschaften nicht mehr auf irgendwelche Anbieter oder die Konzerne angewiesen.
Konsole oder PC - alles kein Problem  . In diesem Sinne: Lang lebe das cgboard! 
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